Wie pflege ich meinen neuen Holztisch?
Du träumst von einem Massivholztisch, aber die Pflege macht dir Sorgen? Wie oft sollte man nachölen, welches Öl ist das richtige – und werden Wasserringe irgendwann zum Problem?
Unsere Massivholztische sind so gefertigt, dass sie im Alltag unkompliziert bleiben. Mit unserem bewährten Oberflächenaufbau und Pflegekonzept bleibt die Platte langfristig in Topform. Und falls doch einmal etwas passiert, lässt sich die Oberfläche jederzeit einfach selbst nachpflegen und auffrischen.
Häufige Bedenken

1.
Muss ich den Tisch ständig nachölen?
Nein. Ein hochwertig versiegelter Massivholztisch braucht keine ständige Pflege. Unsere Tische werden bis zu dreimal mit Hartwachsöl veredelt. Das ergibt eine besonders widerstandsfähige Oberfläche, die in der Regel nur einmal pro Jahr kurz aufgefrischt werden muss.

2.
Sind Wasserflecken ein Problem?
Nein. Eine hochwertige Oberflächenbehandlung schützt das Holz so, dass verschüttete Flüssigkeiten in der Regel keine Spuren hinterlassen – vorausgesetzt, sie werden innerhalb weniger Minuten weggewischt.
Und wenn das einmal nicht sofort klappt? Anders als bei furnierten Oberflächen, bei denen Schäden oft dauerhaft bleiben, oder bei Tischen, die nur einmal geölt und am Ende nicht mehr versiegelt sind, bleibt ein gut versiegelter Massivholztisch über Jahrzehnte hinweg bestens erneuerbar.

3.
Ruinieren Kratzer die Oberfläche?
Das kann tatsächlich vorkommen. Der Vorteil eines geölten Esstischs: Anders als bei lackierten Oberflächen lässt er sich in den meisten Fällen einfach selbst nachbessern.
Mit einem passenden Pflegeöl und feinem Schleifpapier lassen sich viele Gebrauchsspuren sehr gut zu Hause ausgleichen. Bei tieferen Kratzern oder kleinen Dellen gibt es ebenfalls Lösungen: Dellen lassen sich oft mit etwas Wasser und Wärme wieder aufrichten, stärkere Kratzer können bei Bedarf mit passendem Holzkitt geschlossen und anschließend erneut geölt werden.
Kurz gesagt: Ein geölter Massivholztisch ist deutlich leichter zu reparieren als ein lackierter.

4.
Trockungsrisse
Massivholz ist im Gegensatz zu einer furnierten Spanplatte ein lebendiges Material. Auch wenn wir kammergetrocknetes Holz verarbeiten, die Platte mit Gratleisten versehen und oben und unten dreimal mit Hartwachsöl versiegeln, damit Raumfeuchtigkeiten besser abgefangen werden, kommt der Tisch bei dir in ein ganz neues Klima: andere Temperaturen, trockene Heizungsluft, manchmal Fußbodenheizung. Gerade in der ersten Heizungsperiode kann es passieren, dass sich ein feiner Haarriss oder ein Trockenriss an der Stirnkante zeigt, weil das Holz sich deinem Klima anpasst.
Wichtig: Ein Trockenriss ist in der Regel ein optisches Thema, kein konstruktiver Fehler. Die Stabilität und Tragfähigkeit des Tisches werden dadurch nicht beeinträchtigt.
Beim „Baum mit Kante“ passt das für viele Kundinnen und Kunden sogar zum Charakter: Ein feiner Riss kann den Tisch noch echter, wilder und kantiger wirken lassen. Bei der „Minimalen Schönheit“ verstehen wir den Wunsch nach einer besonders ruhigen, klaren Optik. Sie wirkt wie ein Kunstobjekt, das man am liebsten unverändert behalten möchte.
Unsere jahrelange Erfahrung ist: Nach etwa 6 bis 12 Monaten hat ein Massivholztisch das neue Raumklima angenommen und sich komplett eingependelt.
Und falls in dieser Zeit bei dir ein Trockenriss entsteht, haben wir dafür eine saubere Lösung. Wir können den Riss mit Schleifstaub des passenden Holzes farblich schließen, sodass er sich optisch sehr unauffällig in das Gesamtbild einfügt. Das ist auch für Laien ohne handwerkliche Vorkenntnisse gut umzusetzen – und wenn du magst, schicken wir dir dafür eine kurze Anleitung.
Zum Vergleich: In einer furnierten Spanplatte entstehen keine Trockenrisse, weil sie kaum arbeitet. Wenn dort aber die Oberfläche beschädigt wird, ist das optisch oft deutlich schwieriger wirklich unauffällig zu reparieren. Der Grund ist simpel: Unter dem Furnier liegt ein ganz anderes Material (Spanplatte oder MDF). Sobald an einer Stelle Furnier fehlt oder abplatzt, kommt dieser Untergrund durch – und der lässt sich nicht „wegschleifen“, weil das Furnier selbst nur sehr dünn ist. Dazu kommt: Furnier hat optisch ein festgelegtes Maserungsbild. Wenn man eine Stelle ausbessert oder einsetzt, passt diese fast nie perfekt zum umliegenden Bild. Genau deshalb fällt eine Reparatur bei Furnier häufig sofort ins Auge.
Massivholz ist deshalb besser nachzuarbeiten, weil die Oberfläche echte Substanz hat und das Holzbild von Natur aus lebendig ist. Maserung, Poren und Farbwechsel sind nie „wie gedruckt“, sondern voller feiner Übergänge. Wenn man eine Stelle mit Schleifstaub und Kitt schließt, fügt sie sich viel leichter ins Gesamtbild ein, weil das Holzbild nicht optisch festgelegt ist, sondern natürliche Variation hat.

5.
Vergilbt Holz mit der Zeit?
Ja. Massivholz verändert sich mit der Zeit – das gehört zum natürlichen Alterungsprozess. Aber mit der richtigen Oberflächenbehandlung kann man das stark verlangsamen. Wir verwenden ein Hartwachsöl mit UV-Schutz, das für normale Sonneneinstrahlung vollkommen ausreicht und das Holz vor schnellem Nachdunkeln oder Vergilben schützt.

6.
Wenn doch mal etwas passiert, ist dann der Tisch hinüber?
Nein. Genau dafür ist Massivholz so beliebt. Kratzer, Flecken oder Abnutzung sind bei einem gut geölten Massivholztisch in der Regel kein Drama, weil du die Oberfläche jederzeit nachträglich anschleifen und neu ölen kannst. Bei Melamin- oder furnierten Oberflächen sind Schäden oft deutlich schwerer sauber zu reparieren.
Die Oberfläche eines Massivholztisches lässt sich jederzeit anschleifen und erneut ölen – bei Bedarf sogar komplett neu aufbauen.

fragen zur pflege?
Egal ob du Unterstützung bei der Pflege brauchst oder etwas auffrischen möchtest: Vereinbare einfach einen Termin. Wir beraten dich persönlich und teilen gern unsere Erfahrung mit dir.





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